Schnee Mitte November? Was ist dran?

In einigen Medien wird zur Zeit über einen ersten „Wintereinbruch“ zur Monatsmitte berichtet. Tatsächlich werden Kaltluftvorstöße in der kommenden Woche wahrscheinlicher. Aber reicht das wirklich für Frühwinter?

In einigen Regionen sind schon bald alle Blätter von den Bäumen gefallen und die Zugvögel sind nach Süden aufgebrochen. Der Frühwinter ist somit nicht allzu fern. Kein Wunder also, dass man teilweise schon etwas von einem „kleinen Wintereinbruch“ hört. Tatsächlich gelangen wir am Donnerstag, 12. November, wohl auf die Rückseite eines Tiefs. Deshalb kann verhältnismäßig kalte Luft nach Mitteleuropa fließen. Ein Kaltlufteinbruch ist dabei allemal drin.

Erste nasse Flocken

Bis zum frühen Freitagmorgen, 13. November, kühlt es mit einer Kaltfront voraussichtlich so weit ab, dass die Schneefallgrenze in der Mitte und im Süden Deutschlands auf 600 bis 500 m sinken kann – und das, während noch Niederschlag fällt. Es kann im höheren Bergland also durchaus Flocken geben. Für eine geschlossene Schneedecke wird es aber unterhalb von 800 m wohl meist nicht reichen; aber vielleicht haben die Wettermodelle in den kommenden Tagen auch noch die ein oder andere Überraschung in den Berechnungen. Ob Schnee oder nicht; es wird glatt. Rückseitig der Front dürfte es nämlich verbreitet frostig werden, sodass die Nässe überfrieren kann.

Erster Schnee Mitte November 2026